Fantasie-Reisen im Kinderzimmer

Bis zum Mond und durch den wilden Westen

Ingo Hildebrand / rundum wohlfühlen / 09. November 2017

Wenn draußen fieses Schmuddelwetter herrscht, stellen wir drinnen einfach die Bude auf den Kopf: Basteln, verkleiden, träumen, naschen – mit diesen kreativen Tipps ist alles erlaubt. Start frei für unsere Mini-Astronauten und Western-Helden!

Vorheriger ArtikelWinterbabys
Nächster ArtikelPapa hat das Wort

Völlig losgelöst

In seinem Buch „Benny Bär und die Weltraum-Rakete“ (Xenos, 5,99 €) nimmt uns der kleine Bär mit ins All. 

Planeten-Mobile

Für kleine Träumer

Ein Spaß für die Kleinsten: Mithilfe verschiedenfarbiger Pappkreise und -ringe und der Nähmaschine katapultieren wir das Universum direkt ins Kinderzimmer. Tipp: Sterne aus fluoreszierendem Material setzen Leuchtakzente.

Raketenrucksack

Für flinke Himmelsstürmer

Für den Düsenantrieb benötigen wir zwei PET-Flaschen, Gummiband, Sprühfarbe sowie buntes Krepppapier. Tipp: Das passende Raumschiff ist aus stabilen Pappverpackungen schnell zusammengesteckt. Passen Sie dieses der Größe Ihres Mini-Astronauten an, sodass er bequem rausschauen kann. Wer mag, verziert Jetpack und Raumschiff – z. B. mit Star-Wars-Motiven,die man aufkleben oder zeichnen kann. 

Ausflugtipp: Sterne gucken

Mit etwas älteren Geschwisterkindern lohnt sich ein Abstecher in eine echte Sternwarte. Einige von ihnen bieten spezielle Programme für Kinder an. Wer es zunächst zu Hause probieren möchte: Einfach eine sternenklare Nacht abwarten und die Nachwuchsmondfahrer durchs Teleskop schauen lassen. Mehr Infos unter zvsd.org/verzeichnis-planetarien-sternwarten

Steckenpferdchen

Für tierliebe Indianermädchen

Damit reiten wir schnell vom Spieleteppich in die weiche Bettenlandschaft und wieder zurück. Auch Wettrennen gegen Cowboy-Brüderchen machen Spaß. Die Pferdeköpfe haben wir vorher doppelt aus Pappe ausgeschnitten, mit Klebeband befestigt, bemalt und mit Nadel und Faden um einen passenden Holztstiel befestigt. 

 

Rucki-Zucki-Zelt

Für Indianer-Freunde

Platz ist in der kleinsten Hütte: Das Bettlaken-Tipi benötigt nicht viel Raum und ist schnell aufgebaut: Statt ausgesuchter Bambusstangen können auch Besenstiele verwendet werden. Für die Stabilität oben zusammenbinden und mit einem alten Betttuch umwickeln. Weiteren Halt geben bunte Wäscheklammern. Ist der Boden gut ausgepolstert, können kleine Abenteurer hier sogar eine Mittagspause machen.

So macht sogar Streit schlichten Spaß

Falls es beim Cowboy-und-Indianer-Spiel mal kracht: Gut, dass die Rothäute dafür die Gegenmittel kennen! Als Friedenspfeife reichen wir den Streithähnen dicke Dinkel-Knabberstangen. Und nach der Stärkung wird gemeinsam das Kriegsbeil gesucht und im Blumentopf vergraben.

Bunte Indianer

Für kleine Künstler

Gehen Sie gemeinsam auf den Mal-Pfad: Im Köcher stecken Fingerfarbe, Federn, Tesafilm und Fantasie. Dem kleinsten Krieger werden die Händchen in den Innenflächen angemalt, jeder Finger bekommt eine andere Farbe. Dann darf er sie auf Papier drücken. Trocknen lassen und mit Stiften Gesichter und Körper ergänzen. Der Kopfschmuck kann auch mit echten Federn veredelt werden. Zuletzt das fertige Bild an die Zimmertür oder den Eingang zum Tipi kleben – fertig! Wenn die Kleinen genug haben vom Wilden Westen, sind die Spuren schnell beseitigt.

Fruchtpfeile und Knabberkanus

Für hungrige Häuptlinge

Den Knabberschatz aus dem Silbersee schickt Mama per Minikanu in den Wilden Kinderzimmer-Westen. Und mit den Obstpfeilen trifft sie voll unseren Geschmack!

Bastelvorlage Knabberkanu

Die Bastelvorlage für das Knabberkanu steht hier zum Download bereit.

Foto: Ferrantraite/Vetta/gettyimages; Dave_Pot/iStock/Getty Images; Elva Etienne/ Moment RF/gettyimages; Carol Yepes/Moment RF/gettyimages; privat
Illustration: Miriam Frömming

Ingo Hildebrand profitiert als babywelt-Redakteur von seinen Elternzeit-Erfahrungen: Ein Jahr lang blieb er für seine Söhne Henning und Peter zu Hause. Zurück im Job interessiert ihn naturgemäß die Rolle der Väter in dem liebenswerten Chaos-Kosmos, der sich Familie nennt.