Tipps für den ersten Sommer mit Baby und Kleinkind

Mein Sonnenschein

Ingo Hildebrand / rundum wohlfühlen / 25. Mai 2016

Der erste und beste Sommer unseres Lebens: Komm raus zum Spielen und Staunen, zum Faulenzen und Forschen, zum Planschen und Naschen! Bahn frei für unseren familiären Open-Air-Festivalguide!

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Cool bleiben – mit Hut und Brille

Zum richtigen Outfit für den Auftritt unter freiem Himmel gehört auf jeden Fall eine Kopfbedeckung. Babys sind am besten mit dünnen Mützen geschützt, Kleinkinder tragen gerne Base-Caps. Ideal sind Modelle mit integriertem Nackenschutz. Genauso wichtig, aber oft weniger genutzt: Sonnenbrillen. Augenärzte raten dringend dazu, konsequent Gläser mit UV-Schutz zu verwenden. Insbesondere heller Strand oder gleißende Wasseroberflächen überfordern sonst die Kinderaugen.

Wasser und Sand heißen die Verantwortlichen für stundenlangen Spielspaß, Gießkanne und Förmchen sind ihre Komplizen. Die Tropfen killern auf der Haut, die Körner knirschen kriminell zwischen den ersten Zähnchen. Mit der Brause jagt Mama die Dreckkruste schließlich in die Flucht.

Die eigene Grünfläche zum Kindergarten machen

„Je kleiner die Kinder, desto weniger Platz benötigt man für ein kleines Sommerparadies zu Hause. Praktisch ist unser Sonnenschirmständer auf Rollen, damit können wir den Schatten schnell passend über die Spielfläche schieben. Weil die Kleinen mit der Zeit immer mobiler werden, haben wir auch den weiteren Umkreis auf Kindersicherheit überprüft, Gartengeräte weggeschlossen und giftige Pflanzen radikal rausgerissen. Auf Nummer eins der Beliebtheitsskala stand ganz lange die Outdoor-Spielküche. Darin haben wir schon gemeinsam so manchen Sandkuchen verdrückt.“

Tipp von babywelt-Redakteur Ingo Hildebrand (47) mit Henning (4) und Peter (12)

Trink-Tipps: Tanken, bitte!

Wasser spielt nicht nur beim Spielen in der Sommerhitze eine wichtige Rolle, sondern vor allem auch bei der Ernährung. Erinnern Sie Ihre Kleinkinder regelmäßig daran, Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten halten Sie stets gefüllte Trinkflaschen bereit. Ideal sind Mineral- oder Leitungswasser und Fruchtsaftschorlen. Gesüßte Getränke sind generell zu vermeiden und taugen erst recht nicht als Durstlöscher. Voll gestillte Babys benötigen kaum zusätzliche Flüssigkeit. Direkter Hitze sollten Babys generell nicht ausgesetzt sein. Und denken Sie an heißen Tagen daran, auch selbst ausreichend zu trinken!

Mit „Banane“ beginnt die Liebe zum Eis

„In meiner Eisdiele fragen mich Eltern oft, ab wann ihre Kinder denn eigentlich Eis essen dürfen. Meine Antwort ist eindeutig: Sobald sie andere Sachen als Milch essen, können sie auch schon etwas Eis probieren. Los geht es mit reinem Fruchteis, am besten allergiearme Banane – und natürlich noch keine großen Portionen! Milcheis folgt ab etwa einem Jahr. Mein selbst gemachtes Eis aus frischen, natürlichen Zutaten ist so gesund, das kam bei meinen beiden Kindern Gioia (13) und Giacomo (9) direkt nach der Muttermilch auf den Speiseplan.“

Massimo Corazza, italienischer Eismacher in dritter Generation

Sonnenmilch – mehr hilft mehr

Eincremen, eincremen, eincremen: Nur so schützen Sie die Haut Ihrer Kinder wirklich vor den gefährlichen UV-Strahlen des Sonnenlichts. Das heißt: Rechtzeitig vor dem Aufenthalt im Freien eincremen und über den Tag verteilt mehrmals nachcremen! Trotzdem empfiehlt sich leichte Sommerbekleidung mit UV-Schutz. Und auch im Schatten und bei bedecktem Wetter gilt Cremepflicht! Besondere Vorsicht ist im Hochgebirge und an der See geboten. Achten Sie auf einen hohen Lichtschutzfaktor und verwenden Sie am besten wasserfeste Mittel, damit die Haut während des Plan­schens geschützt ist.

Chillen im Schatten

Babys gehören in den Schatten. Nutzen Sie die kühleren Stunden morgens und abends. Die Mittagshitze am besten bei einer Siesta verschlafen.

 

 

 

 

Ingo Hildebrand profitiert als babywelt-Redakteur von seinen Elternzeit-Erfahrungen: Ein Jahr lang blieb er für seine Söhne Henning und Peter zu Hause. Zurück im Job interessiert ihn naturgemäß die Rolle der Väter in dem liebenswerten Chaos-Kosmos, der sich Familie nennt.