Profi-Tipps für die Kinderzimmer-Gestaltung

Dein eigenes kleines Reich

Julia Feldhans / rundum wohlfühlen / 11. Juni 2018

Christine Hippelein liebt schöne Kinderzimmer. Uns hat die Einrichtungsexpertin von whatleoloves.de verraten, worauf es bei der Gestaltung der einzelnen Wohninseln in Juniors kleinem Reich ankommt. 

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Spielen

Das freie Spiel ist eines der Grundbedürfnisse von Kindern: Daher sollte jedes Kinderzimmer Spielfläche zum Toben bieten. Aktuell schwer angesagt sind Aktivzonen, bestehend aus Turnringen, Sprossenleiter, Pikler-Dreieck, Rutsche & Co. In sehr kleinen Zimmern bieten sich flexible Elemente wie Schaukel oder Turnringe an. Eine Sache, die für kleine wie große Räume gilt: Bitte nicht die ganze freie Bodenfläche mit dicken Teppichen auskleiden. Darauf kann man nur schwer Türme bauen oder Eisenbahnschienen verlegen. Stattdessen lieber so wie Familie Wegner ein kleines Exemplar wählen. Und wichtig: Kinder wollen selbst an ihr Spielzeug kommen! Ideal sind flache, lang gezogene Regale, deren Fächer und Schubladen für das Kind problemlos erreichbar sind – so wie in Emmas Zimmer.

Schlafen und Ruhen

Ein Kuschel- und Ruhebereich sollte in keinem Kinderzimmer fehlen: Ob Matratze, Baldachin, Spielhaus, Lammfell, Tipi oder Pouf – die Auswahl ist riesig. Ideal ist es, wenn der Bereich Raum zum Toben und Ruhen bietet. Für den Baby-Schlafbereich hingegen gilt: Dieser sollte so wie der von Lotta eher minimalistisch gestaltet sein – etwa nur mit einem Mobile. Für größere Kinder sind Textilien wie ein Betthimmel oder ein Baldachin tolle Hingucker. Tipp für kleine Zimmer: Statt Kojenbetten empfehle ich Betten, die Stauraum wie Bettschubladen haben.

Wickeln

Praktisch und bequem – das sind die wichtigsten Kriterien, die der Wickelbereich erfüllen muss. Trotzdem darf er natürlich ein Blickfang sein. Das gelingt etwa, indem man bei der Auswahl von Kisten und Körben das Farbkonzept des Raums aufgreift. Ist das Kinderzimmer sehr klein, sollte der Wickelbereich wenn möglich ausgelagert werden – z. B. ins Badezimmer, in den Flur oder ins Elternschlafzimmer, wie es Theos und Lottas Eltern gemacht haben.

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Ordnen

Unordnung bringt das schönste Zimmer aus dem Konzept. Fächer, Kisten, Schubladen und Körbe bieten viel Stauraum für kleine und große Schätze. Die Kunst: zu verhindern, dass  Schränke dominieren – das wirkt schnell kühl. Hier nur das Spielzeug aufbewahren, das oft genutzt wird. Der Rest wird ausgelagert. So wie z. B. Theos Werkbank, die im Wohnzimmer steht. Profi-Tipp: Den Platz hinter der Zimmertür für ein Bücherregal oder eine Garderobe nutzen.

Die Expertin

Schöne Kinderzimmer machen glücklich – davon ist Christine Hippelein (37) überzeugt. Auf whatleoloves.de informiert und berät die Expertin und zweifache Mutter Eltern zu allen Fragen rund um die schöne und liebevolle Gestaltung von Kinderzimmern. Wer möchte, nimmt Christines persönlichen Beratungsservice in Anspruch und lässt sich ein individuelles Kinderzimmerkonzept entwickeln.

Foto: Patrick Pollmeier, Christine Hippelein
Illustration: Miriam Frömming

Julia Feldhans ist von Beginn an Teammitglied der babywelt-Redaktion. Besonders gern arbeitet sie sich in Themen rund um die Baby-Gesundheit und -pflege ein. Als große Schwester liebt sie es, Geschichten zu erzählen – vor allem die von Esel Emil und seiner Freundin Kiki.